Die eine Klage

Wer die tiefsten aller Wunden Hat in Geist und Sinn empfunden, Bittrer Trennung Schmerz; Wer geliebt, was er verloren, Lassen muß, was er erkoren, Das geliebte Herz, Der versteht in Lust die Tränen Und der Liebe ewig Sehnen Ein in zwei zu sein, Eins im andern sich zu finden, Das der Zweiheit Grenzen schwinden Und des Daseins Pein. Wer so ganz in Herz und Sinnen Könnt ein Wesen lieb gewinnen, O’ den tröstet’s nicht, Das für Freuden, die verloren, Neue werden neu geboren: Jene sind´s jedoch nicht. [Rest lesen]